So geschehen am 13. August um 10:30 Uhr, Caloundra Kings Beach. Fünf Wagemutige Himmelsstürmer (Kayla aus den USA, ihre Cousine Sonja, ich und noch zwei andere) treffen sich am Flughafen bei Caloundra und machen sich bereit für den Sprung ihres Lebens. Kurz 10 Minuten eine Einführung, rein in die Anzüge und Gurte und schon ging es ab zur kleinen Propellermaschine, die bereits bereit zum Abflug stand. Genial, das Gefühl, wenn man weiß, dass man in den Himmel hochfliegt und nicht mehr landen wird, trotzdem aber heil unten wieder ankommt. Das Flugzeug dreht also seine Runden hoch wie eine Schraube bis es bei eben den 12000 Fuß Höhe angekommen ist. Brille aufgesetzt, Anweisungen beachtet die mir von hinten ins Ohr geschrieen wurden und dann konnte es ja eigentlich schon losgehen. "My man" hinter mir - Wayne - hat schon 12000 Sprünge gemacht, also eigentlich kann ja nix schiefgehen. Türe auf, nach draußen gelehnt und einfach nur ein geniales Gefühl erlebt als Wayne sich schließlich abgestoßen hat und es für 50 Sekunden im freien Fall nach unten ging. Ein "UAAAHHHHHHHHHHHHH" - sei es aus Freude oder wegen dem genialen Gefühl einfach frei nach unten zu fallen - war die Folge.
Nachdem der Fallschirm geöffnet wurde, durfte ich diesen selbst noch etwas lenken und schließlich landeten wir am Strand von Caloundra.
Nach dem Sprung sind wir dann noch mit Toni, der mitgegangen ist, leider aber nicht springen hat können, weil das Flugzeug voll war, noch in die Stadt Caloundra selbst. Vergleichen könnte man sie fast mit einer kleinen Touristenstadt in Spanien, nur dass Englisch gesprochen und auf der linken Straßenseite gefahren wird.
Momentan bin ich hier an der Uni fleißig am vier Arbeiten schreiben, die ich innerhalb der nächsten zwei Wochen abgeben muss, der Uni Alltag lässt grüßen.
Morgen geht's dann wahrscheinlich nach Noosa, eine anscheinend echt schöne Stadt im Norden von Maroochydore.
Aufgefallen: Alle Lektoren werden hier mit dem Vornamen angesprochen.
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