Montag, 20. Oktober 2008

Fraser Island - ein geniales Wochenende

Man stelle sich eine normale Straße vor. Man werfe eine Unmenge an Sand auf die Straße, so dass sie ganz voll damit ist. Als nächstes bildet man in die Straße unzählige Hügel, die teilweise eine 40 Grad-Steigung haben und so unregelmässig vorkommen wie die Löcher in einem schweizer Käse. Dann stellt man links und rechts noch eine Menge Bäume hin, so eng an der Strasse, dass gerade noch ein Auto durchpasst. Als Krönung laesst man die Strasse auch noch hoch und runter gehen und baut unzählige Kurven ein.
Wenn man das dann alles hat, darf man das "Fraser Island" nennen. Zumindest der erste Teil der Insel, den man auf dem Weg zum Strand passieren muss. Hat man auf dem Dach, wo die ganze Campingaustruestung und alle Lebensmittel verstaut sind, dann noch Milch mit dabei, kann diese nach der Fahrt getrost als Milchshake weiter verkauft werden.



Der Strand selbst, an dem man direkt neben dem Meer entlang faehrt und die geniale Aussicht, machen das ganze dann nahezu perfekt.
In drei Autos mit jeweils neun Leuten die Insel zu erkunden war echt ein super Erlebnis.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Endlich OZ erkunden!

Zutaten für die zweiwöchigen Semesterferien. Man nehme:

5 Tage Sydney
3 Tage Melbourne
6 Tage Wohnwagen
1 Tag Adelaide
3 Deutsche
2 Franzosinnen
1 Österreicher
1 Riesen Menge Spaß



Die letzten zwei Wochen waren echt genial und der Urlaub hat richtig gut getan, endlich Mal was von Australien zu erkunden.
Begonnen hat die Reise in Sydney. Gleich nach der Ankunft zum Opernhaus und zur Harbour Bridge - echt ein schöner Anblick. Am nächsten Tag bin ich den Sydney Halb Marathon mitgelaufen. Ein geniales Gefühl durch das Laufen gleichzeitig Sightseeing zu machen.



In Melbourne wurde das Nachtleben von uns getestet, was erheblich besser war als in Sydney (naja OK, es war im Gegensatz zu Sydney auch Wochenende).



Anschließend ging es mit dem Wohnwagen sechs Tage lang Richtung Adelaide - entlang der Great Ocean Road vorbei an den Zwölf Aposteln und schönen Stränden. In den kleinsten Dörfern irgendwo in der Pampa haben wir dann immer wieder Mal angehalten. Wenn man dann so die ewig langen Straßen entlang fährt, kommt einem manchmal fast 20 Minuten kein Auto entgegen. Mit dabei bei dem Trip waren Nationalparks, Wildcampen an verbotenen Stellen, Kühen auf einer ewig weiten Weide hinterherrennen, unbewohnte alte Häuser in der Pampa besichtigen, verstopfter Abfluss reparieren, den spritdurstigen Wohnwagen durch ordentliche Geldausgaben auffüllen und vieles mehr.



Aufgefallen: Wenn man innerhalb von vier Tagen drei Mal die Uhr umstellen muss, kommt man ein wenig durcheinander.
Von Victoria nach South Australia eine halbe Stunde vor drehen.
Gerade das Wochenende erwischen, wo Sommerzeit nur in South Australia umgestellt wird - eine Stunde zurück drehen.
Nach Brisbane zurück fliegen - eine halbe Stunde vor drehen, statt zurück, weil in Queensland die Sommerzeit ja nicht umgestellt wird.
Das hat sogar den Taxifahrer in South Australia verwirrt, nachdem wir ihn nach der Zeit in Brisbane gefragt haben.